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Erfassungshilfen für Körperschaften und Konferenzen


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 Struktur von Kapitel 112017-08-18 

Struktur von Kapitel 11_korr (2017-08-18) Anpassung der Terminologie nach Toolkit-Release August 2017

Struktur_11-2017-03-23-korr.docx: Anpassung an die derzeitige Terminologie im Toolkit

Struktur_11-2016-09-23-korr.docx: Anpassung an die derzeitige Terminologie im Toolkit

Struktur von Kapitel 11_korr (2015-02-13): Anpassung an die derzeitige Terminologie im Toolkit

DNB
 Körperschaftsbegriffe, die eine Unterordnung zum Ausdruck bringen2015-10-27 

formale Änderung: Ergänzung der Raute bei Sektion Begriffsliste_Unterordnungen-2015-10-27-korr.docx

stark überarbeitet Begriffsliste_Unterordnungen-2014-12-02_korr.docx

DNB/GBV/HBZ
EH-K-01Name allgemein2017-06-07  EH-K-01 korr (07-06-2017) Regelwerksanpassung (Beispiele folgen)DNB/Scheven
EH-K-02Transliteration Dokument folgt in Kürzesiehe auch EH-A-09DNB
EH-K-03Informationsquellen2014-07-01  DNB/Scheven
EH-K-04Förmlich präsentierte Namen2014-07-01  GBV
EH-K-05

Kurze Namensformen

2014-07-01  GBV
EH-K-06Gleichnamigkeit2014-07-01  DNB/Scheven
EH-K-07

Geografischer Bezug

 Dokument folgt in Kürze BVB
DNB
EH-K-08

Identifizierende Merkmale und Beziehungen bei Konferenzen

2016-10-18 SWB/bsz/Scherer
EH-K-09

Ordinalzahlen und Zählungen

2015-08-25

 

 DNB
EH-K-10Gerichte2015-04-22  ZDB
EH-K-11

Botschaften und Konsulate

2015-04-22  ZDB
EH-K-12

Spitzenorgane etc.

2016-12-13 ZDB
EH-K-13

Amtsinhaber als Organe von Körperschaften

2015-04-22  

DNB
ZDB

EH-K-14

Synoden o. ä. als Organe von religiösen Körperschaften

2014-07-01
 DNB/Scheven
EH-K-15Religiöse Territorien2017-05-22 

DNB/Scheven

BVB/Wolf-Dahm

EH-K-16Lokale Einheiten von Religionsgemeinschaften 2016-07-06 

DNB/Scheven

BVB/Wolf-Dahm

EH-K-17Klöster und Stifte2014-07-01  DNB/Scheven
EH-K-18

 Abgrenzung Körperschaft und andere Satzart

 Dokument folgt in Kürze DNB
EH-K-19Religiöse Körperschaften allgemein und personale Einheiten von religiösen Körperschaften Dokument folgt in Kürze DNB
EH-K-20Zentrale Verwaltungsorgane der Katholischen Kirche, päpstliche diplomatische Vertretungen Dokument folgt in Kürze DNB
EH-K-21Namensänderungen bei Körperschaften2014-07-01  DNB
EH-K-22Codes bei Körperschaften2014-11-20
DNB/Scheven
EH-K-23Codes bei Konferenzen2014-11-20
DNB/Scheven
EH-K-24Einzelkonferenz und zugehörige Konferenzfolge: Partitiver Oberbegriff2014-12-15 
  • EH-K-24 korr (2014-12-15) Erg.: Fehlende Abschlusspunkte bei Zählungen
  • EH-K-24 korr (2014-12-04) Überführung der GND-AWB C08
DNB/Scheven

EH-K-25

Militärische Körperschaften

2015-08-25

 

DNB

EH-K-26

Freiwilligen-Verbände

2015-08-25   DNB
 EH-K-XXAbsprachen aus den Redaktionsrunden (Sammel-Erfassungshilfe)2016-06.13   Verbundpartner
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11 Kommentare

  1. Anonym sagt:

    EH-K-05

    Wenn die Abkürzung im förmlich präsentierten Namen zuammen mit der ausgeschriebenen Form auftritt, z.B.: "Hochschule für Internationale Wirtschaft und Logistik (HIWL)" - wird der Klammerzusatz dann mitgenommen? (Nach den Übergangsregeln wurde es - wenn ich mich recht erinnere - so gemacht; jetzt bin ich mir unsicher).

    Vielen Dank, viele Grüße

    Sybille v. Rüden

     

  2. Anonym sagt:

    EH-K-05

    Gleich zu Anfang unter "Allgemein" steht: "Eine kurze Namensform ... wird immer dann verwendet, wenn die Kurzform die gebräulichste Form darstellt". Das entspricht ERL 2 zu RDA 11.2.2.5. Wenn man kein streng logischer Denker ist, könnte man diesen Satz so intepretieren: " ... wird nur dann verwendet ... ". Ich habe das auch getan. Wenn ich Frau Scheven im GND-Nachbereitungsworkshop allerdings richtig verstanden habe, soll das nicht gelten; sondern es gilt der Grundsatz, dass die Kurzform grundsätzlich auch dann genommen werden kann, wenn sie förmlich präsentiert ist. (Frage) Ich möchte vorschlagen, das klarer auszudrücken oder den Satz ganz herauszunehmen und nur zu sagen: "Auch Kurzformen können zu den förmlich präsentierten Namen gehören und sie können die gebräuchlichste Namensform sein."Herzlichen Dank, viele Grüße. Sybille von Rüden

  3. Anonym sagt:

    Körperschaftsbegriffe, die eine Unterordnung zum Ausdruck bringen - hier: Abteilung

      

    RDA 11.2.2.14.1
    Körperschaft, deren Name darauf schließen lässt, dass sie Teil einer anderen Körperschaft ist
    Wenden Sie die Bestimmungen unter 11.2.2.14 auf einen Namen an, der einen Terminus enthält, der per Definition darauf schließen lässt, dass die Körperschaft Teil einer anderen Körperschaft ist (z. B. Department, Division, Section, Branch).
     
    In der Liste ist der Begriff "Abteilung" mit einer Raute versehen, d.h. Namen von Körperschaften mit diesem Begriff sollen nur  dann unselbstsständig erfasst werden, wenn eine tatsächliche Unterordnung vorliegt. Der Begriff "Abteilung" gehört aber eindeutig (durch den Bestandteil "Teil") zu den Begriffen, die per se eine Unterordnung zum Ausdruck bringen. Selbst wenn in einem Ausnahmefall (der sich schwer vorstellen lässt) eine Körperschaft mit dem Namen "Abteilung ... " eine selbsständige Organisation haben sollte, müsste man sie nach RDA 11.2.2.14.1 unselbstständig erfassen.
     
    Viele Grüße
    Sybille von Rüden
    1. Liebe Frau von Rüden,

      sicherlich wird es in den allermeisten Fällen so sein, dass Körperschaften, die mit "Abteilung" benannt sind, untergeordnet sind. In RDA 11.2.2.14 steht aber als Eingangssatz der Grundsatz: "Diese Bestimmung wird auf untergeordnete oder zugehörige Körperschaften angewendet." Wie schon unter den GND-Übergangsregeln ist der tatsächliche Sachverhalt ausschlaggebend. Die Begriffe dienen als Anhaltspunkte, auch bei Begriffen aus 11.2.2.14.1. Gäbe es den unwahrscheinlichen Fall, dass eine selbstständige Körperschaft "Abteilung" heißt, z.B. "Wissenschaftliche Abteilung für ..." und keine zugehörige oder übergeordnete Körperschaft ist genannt oder zu ermitteln, wäre das ganz allgemein kein Fall für 11.2.2.14. Es würde selbstständig angesetzt. (Bei fehlender Überordnung bleibt sowieso nichts anderes übrig). Es soll zuerst immer der wahre Sachverhalt geprüft werden:  habe ich eine untergeordnete Körperschaft vorliegen oder nicht? Falls ja, gehe ich im Toolkit an die Stelle RDA 11.2.2.13 und von da aus weiter nach 11.2.2.14. Falls nein, treffen 11.2.2.13 u. 11.2.2.14 nicht zu.

  4. Anonym sagt:

    Liebe Frau Humpertz,

    vielen Dank für die Erklärung. Das hatte ich tatsächlich falsch verstanden. (Ich glaube aber, in den Schulungen wird es teilweise auch nicht ganz richtig vermittelt ...) Die Raute in der Begriffsliste ist also als verstärkendes Kennzeichen gedacht. Ich hatte sie als einschränkendes Merkmal interpretiert.

    Vielen Dank und viele Grüße

    Sybille von Rüden

  5. Anonym sagt:

    ...

    Tut mir mir leid, jetzt muss ich doch noch mal revidieren. Der Grundsatz lautet: "Diese Bestimmung wird auf untergeordnete oder zugehörige Körperschaften angewendet." Wenn es gar keine zugehörige Körperschaft gibt, kann man nicht anders, als selbstständig anzusetzen - das ist klar. Wenn es aber eine zugehörige Körperschaft gibt, wird immer dann unselbstständig angesetzt, wenn der Name mit einem Begriff gebildet ist, der einen Teil bezeichnet (RDA 11.2.2.14.1). Nirgendwo steht, dass zuerst geprüft wird, ob tatsächlich eine Unterordnung vorliegt. In Den DACH-AWR wird nur gesagt, dass im Zweifelsfall der Sachverhalt ausschlaggebend ist. In der Liste der Körperschaftsbegriffe steht aber: "Eine Raute (#) bedeutet, dass der betreffende Begriff im Namen einer Körperschaft bei tatsächlichem Vorliegen einer Unterordnung eine Zuordnung zu RDA 11.2.2.14.1 zur Folge hat." D.h. doch, man hält sich hier nicht ganz an 11.2.2.14.1, sondern will diese Regel nur auf die Fälle anwenden, in denen de facto eine Unterordnung vorliegt. Das wurde in der Schulung des GBV nicht so vermittelt, sondern dort steht auf Seite 128: "Wenn RDA 11.2.2.14.1 zutrifft, wird immer unselbstständig erfasst." ... Viele Grüße, Sybille v. Rüden

    1. Liebe Frau von Rüden,

      wenn Sie eine zugehörige Körperschaft ("Überordnung") haben und die zugehörende Körperschaft ("Unterordnung") ist mit Gattungsbegriffen aus RDA 11.2.2.14.1 gebildet, dann wird "per Definition" davon ausgegangen, dass es sich um einen Teil der "Überordnung" handelt. Wenn eine Körperschaft als Teil einer anderen definiert wird, sprechen wir m.E. von Unterordnung. Ich würde es folgendermaßen sehen: 1. ich habe zu einer vorliegenden Körperschaft eine irgendwie zugehörige Körperschaft vorliegen oder ermittelt. 2. Wenn diese  Ausgangskörperschaft dann noch einen Begriff aus RDA 11.2.2.14.1 enthält, kann ich davon ausgehen, dass die Art der Zugehörigkeit eine Unterordnung ist ("per Definition"). 3. Somit kann ich die Körperschaft RDA 11.2.2.14.1 zuordnen und dann wird tatsächlich immer unselbstständig erfasst. - Der Satz in der Liste der Körperschaftsbegriffe "bei tatsächlichem Vorliegen einer Unterordnung" kann so gewertet werden, dass es zu einer für RDA 11.2.2.14.1 in Frage kommenden Körperschaft eine zugehörige Körperschaft geben muss.

      Folgende Sätze aus Ihrer Stellungnahme sind m.E. demnach korrekt: "Wenn es aber eine zugehörige Körperschaft gibt, wird immer dann unselbstständig angesetzt, wenn der Name mit einem Begriff gebildet ist, der einen Teil bezeichnet (RDA 11.2.2.14.1)." - "Wenn RDA 11.2.2.14.1 zutrifft, wird immer unselbstständig erfasst."

       

  6. Anonym sagt:

    Bei EH-K-08, Daten und Orte von Konferenzen ist das letztgenannte Aleph-Beispiel auf S. 4 zu korrigieren, und zwar die Angabe der Ausstellungsdaten in beiden Feldern 548: die Unterfeld-Angabe "$b" entfällt, stattdessen Ergänzung des "-" zwischen dem Beginn- und dem Enddatum.

  7. EH-K-06 braucht eine Überarbeitung. Bei der Gleichnamigkeit zwischen zwei oder mehr Körperschaften taugen die Beispiele Institut für Parasitologie$gBern und Institut für Parasitologie$gZürich nichts mehr, da im Gegensatz zu den Übergangsregeln nach RDA unselbständig angesetzt werden muss: Universität Bern$bInstitut für Parasitologie und Universität Zürich$bInstitut für Parasitologie und also im bevorzugten Namen keine Gleichnamigkeit mehr besteht.

  8. EH-K-01, der letzte Satz auf S. 2 unten ist überholt und sollte gestrichen werden:

    "Für allgemeine Universitäten, technische Hochschulen und Gesamthochschulen des deutschen Sprachgebietes vgl. AWR zu 11.2.2.3."