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In Zusammenarbeit mit nestor, dem Kompetenznetzwerk Langzeitarchivierung und der Gesellschaft für Informatik (GI), wurde am 6. September 2010 die gemeinsame Arbeitsgruppe "Emulation" (in der GI: AK Langzeitarchivierung) gegründet. Die gleichzeitige Anbindung der AG sowohl an die GI als auch an nestor ermöglicht den Zugriff auf die vielfältigen Ressourcen des Netzwerkes in Zusammenhang mit einer Bündelung der informatisch-technischen Kompetenzen der GI-Mitglieder.

Die AG-Seiten finden sich bei der GI unter: http://digitale-bewahrung.de/

Ziele und Aufgaben

Emulation hat sich in den letzten Jahren seit der Gründung der nestor-AG Emulation zu einer notwendigen, ernstzunehmenden und nutzbaren Strategie entwickelt. Mit zunehmender (technischer) Reife sollen in der nestor-AG Emulation neue kurzfristige und langfristige Ziele verfolgt werden, insbesondere soll die AG dazu beitragen, dass Emulation nicht als nur eine Technologie, sondern als -- nicht nur technische -- Strategie verstanden wird. Die technischen Herausforderungen stellen zwar weiterhin ein wichtiges Arbeitsfeld dar, gerade aber die organisatorischen Aspekte sollen stärker in den Vordergrund gerückt werden. 

Schwerpunktmäßig möchte die nestor-AG Emulation ab 2018 folgende Themen adressieren:

  • Emulation setzt langfristig ein erweitertes Ökosystem von Erhaltungsmaßnahmen voraus. So ist beispielsweise eine systematische und dauerhafte Sammlung und Erhaltung von Software notwendig. International sind bereits einige Initiativen im Gange (Software Preservation Network (SPN), PERSIST, Software Heritage Foundation). Die nestor-AG Emulation wird sich um die Kooperation mit diesen Initiativen bemühen.
  • Kooperation mit der DINI/nestor-AG Forschungsdaten: Für die Publikation, Erhaltung und Reproduktion von computergestützten wissenschaftlichen Ergebnissen kann die Emulation ein wesentlicher Baustein für die nachhaltige Sicherung von und den langfristigen Zugriff auf datenzentrierte(n) Publikationen werden.
  • Die Klärung rechtlicher Fragestellungen ist für einen breite Nutzung von Emulation notwendig. Urheberrechtlich geschützte Software, allen voran Betriebssysteme, sind in den allermeisten Fällen eine notwendige Voraussetzung, um Objekte mittels Emulation zugänglich zu machen. Die nestor-Gruppe sollte sich um eine rechtssichere, faire Ausgleichs- bzw. Vergütungs- und Schrankenregelungen für die Nutzung von Software im Rahmen von Archiven, Museen und Bibliotheken einsetzen und regelmäßig auf die wachsende Problematik im Zusammenhang mit komplexer werdenden, software-basierten Objekten hinweisen.
  • Eine breitere Nutzung von Emulation in Gedächtnisorganisationen und setzt eine Verankerung des Themas in der Aus- und Weiterbildung voraus. Auch hier sollte die Kooperation mit internationalen Partnern (SPN, DPC, NDSR) gesucht werden.

Ansprechpartner

Name, Vorname

Einrichtung

Kontakt

Rechert, Klaus

Open SLX GmbH

klaus@openslx.com

von Suchodoletz, DirkRechenzentrum der Universität Freiburgdirk.von.suchodoletz@rz.uni-freiburg.de

 

Webressourcen zum Thema finden sich hier.

 

 

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