Ziel der AG Datenformate ist die Entwicklung von Standards, die die Praxistauglichkeit, Effizienz, Interoperabilität und die Bedürfnisse der Endnutzenden berücksichtigen, auch unter dem Gesichtspunkt des Einsatzes von maschinellen Verfahren.
Auf der Basis der konsensualen Arbeitsweise kooperiert und verständigt sich die Arbeitsgruppe mit den anderen STA-Gremien. Durch diese Arbeitsweise wird eine breite Anwendbarkeit und Akzeptanz sichergestellt.
Die Arbeitsgruppe achtet auf das Zusammenspiel und eine einheitliche Zielrichtung der Standards und ermöglicht so die Umsetzung des integrativen Konzepts der STA-Dokumentationsplattform.
Die Arbeitsgruppe arbeitet an der Weiterwicklung der STA-Standards. Sie beobachtet und bewertet die internationalen Entwicklungen für ihren Bereich. Sie passt die STA-Standards an internationale Entwicklungen an, soweit dies für den DACH-Raum sinnvoll und möglich ist. Sie bringt abgestimmte Änderungswünsche aus dem DACH-Raum in internationale Gremien ein.
Die Arbeitsgruppe Datenformate ist im DACH-Raum die zuständige Stelle für alle Fragen zu bibliografischen Datenformaten. Sie hat einen ihrer Schwerpunkte bei der Weiterentwicklung des Formats MARC 21 (Machine-Readable Cataloging), das vom „Network Development and MARC Standards Office“ (NDMSO) der Library of Congress in Washington (DC), USA, betreut wird. Sie wirkt als Spiegelgremium für das international maßgebliche Gremium, das MARC Advisory Committee (MAC), und dessen Steuerungsgruppe, die MARC Steering Group (MSG) und ist zuständig für eine mittlere Ebene der lokal in MARC 21 definierbaren Formatelemente („Neuner-Elemente“), der sogenannten „Schicht 3“ der „MARC-Anwenderebene“. Weitere Aufgaben können zu einem späteren Zeitpunkt definiert werden.