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Letzte Aktualisierung: 11.04.2018

 

Am 30. Januar 2018 wurde das Verfahren der maschinellen Erzeugung von Namenssätzen, Tn-Normdaten, in der Gemeinsamen Normdatei (GND) und der maschinellen Verknüpfung dieser Personennamen mit Titeldaten eingestellt (Petrus Szenario 2). Ab diesem Zeitpunkt bleiben die gelieferten Personennamen, die nicht intellektuell bearbeitet werden, unverknüpft im Titeldatensatz als Text-String erhalten. Maschinell werden keine weiteren Namenssätze (Tn7) mehr gebildet.
Die entsprechende Überarbeitung der bestehenden maschinell erzeugten Verknüpfungen zwischen Norm- und Titeldaten erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

 

Kontakt

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Für weitere Fragen erreichen Sie uns per E-Mail unter datendienste@dnb.de.

Auswirkungen auf das zentrale Bibliografiesystem (CBS)

Die Personennamen bleiben als Text-String im Titeldatensatz erhalten. Da dies auch jetzt bereits der Fall ist, beispielsweise bevor Titeldaten mit Tn-Normdaten verknüpft werden, hat die Abschaltung des Verfahrens auf das CBS keine Auswirkungen. Die unverknüpften Personennamen sind im PER-Index des CBS enthalten und können somit weiterhin recherchiert werden.

In Titeldaten als Text-String enthaltene Namen werden weiterhin angezeigt und können recherchiert werden.
Alle Tn-Normdaten sind weiterhin mittels Permalink (https://d-nb.info/gnd/...) erreichbar.

Auswirkungen auf die Exportformate

Bei Titeldaten zu Online-Publikationen wird es vermehrt Personennamen als Text-Sting in den MARC-21-Feldern 100 und 700 geben. Das jeweilige MARC-21-Unterfeld $0 wird in diesen Fällen nicht geliefert.
Die Angabe nur als Text-String gilt entsprechend auch für alle anderen Exportformate.

Auswirkungen auf die Datendienste

Bitte die Auswirkungen auf die Exportformate beachten, s. o.

GND-Änderungsdienst

Die Anzahl der wöchentlich ausgelieferten Normdaten im GND-Änderungsdienst wird sich verringern.

Wöchentlicher Lieferdienst der Deutschen Nationalbibliografie

In den Lieferungen der Titeldaten der Reihe O der Deutschen Nationalbibliografie wird es zukünftig vermehrt Personennamen als Text-Sting in den MARC-21-Feldern 100 und 700 geben. Das jeweilige MARC-21-Unterfeld $0 wird in diesen Fällen nicht geliefert.

Gesamtabzug GND

Die Abschaltung des Verfahrens hat keine Auswirkungen auf den Gesamtabzug der GND. Allerdings wird sich die Anzahl an neuen Tn-Normdaten wesentlich verringern.

Der GND-Ausschuss beschäftigt sich im neu einberufenen Expertenteam „Namensdatensätze in der GND“ mit der strategischen Fragestellung, ob Namensdatensätze für Personen weiterhin Bestandteil der GND sein sollen. Das Ergebnis der Sammlung von Vor- und Nachteilen und die Konsequenzen für die GND sowie die Erschließung und Indexierung wird eine Entscheidungsvorlage für den GND-Ausschuss sein (s. Newsletter "Standardisierung und Erschließung"Ausgabe Nr. 36).

Gesamtabzug Titeldaten

Die Abschaltung des Verfahrens hat keine Auswirkungen auf den Gesamtabzug der Titeldaten

Auswirkungen auf den Datenbezug über Schnittstellen

Bitte die Auswirkungen auf die Exportformate beachten, s. o.

SRU-Schnittstelle

SRU-Bezug über den Katalog "dnb": keine Auswirkungen

SRU-Bezug über den Katalog "authorities" (GND): keine Auswirkungen

OAI-Schnittstelle

OAI-Bezug über den Katalog "dnb" bzw. "dnb-all": keine Auswirkungen

OAI-Bezug über den Katalog "authorities" (GND): die Anzahl an neuen Tn-Normdaten wird sich wesentlich verringern

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