1132 - Formangaben, einschließlich musikalische Ausgabeform

ILTIS-Handbuch, Titeldaten, Formatdokumentation, Feldbeschreibungen

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PICA3PICA+ / UFW InhaltMARC 21 / UF / Pos.
1132013EJFormangaben, einschließlich musikalische AusgabeformMARC-PICA-Konkordanzen

ohne

$aJ

Code

Weitere Codes werden mit ";" angefügt.



oder


!...!$9NVerknüpfungsnummer zur GND

zusätzlich


$2$2NQuelle
Indextyp/SchlüsseltypUFIndexierungsroutine
COD/COF$a(Sy) "wortweise mit Sonderzeichen"

Verwendung

Das Feld ist in allen Satzarten zulässig. In ZDB-Datensätzen ist nur das Unterfeld $9 zulässig.

Link zum ZDB-Format

https://zeitschriftendatenbank.de/fileadmin/user_upload/ZDB/pdf/zdbformat/1132.pdf

Für fortlaufende und integrierende Ressourcen sind die Angaben des ZDB-Formats zu beachten.

Beschreibung des Feldinhaltes

Formcodes in Unterfeld $a

Für alle Ressourcenarten können zusätzlich Formcodes vergeben werden, um die Ressource verschiedenen formalen Facetten (Aufzeichnungstechnik, Form des Inhalts, Form des Trägers, Erscheinungsweise, Veröffentlichungsart; Originalität; Vollständigkeit) zuordnen zu können. Insbesondere werden diese Codes in den Studiensammlungen des DBSM vergeben.

Angabe der Musikalische Ausgabeform in Unterfeld $9

In diesem Feld werden normierten Begriffe zur Beschreibung der musikalischen Ausgabeform gemäß der Liste des normierten Vokabulars von RDA DACH / Element / Musikalische Ausgabeform als IDN-Verknüpfung zu einem Schlagwort aus der Gemeinsamen Normdatei (GND) erfasst. Für Musikalien ist die Besetzung obligatorisch.

Ausführungsbestimmungen

Die Formcodes werden getrennt durch ";" in ein Feld geschrieben.

Die Angabe der musikalischen Ausgabeform erfolgt durch IDN-Verknüpfung zu einem GND-Normdatensatz mit der Satzart Ts. Das Feld ist wiederholbar. Pro IDN-Verknüpfung zur GND wird ein Feld belegt.

Über WinIBW-Tabellen (Tastenkombination Strg+T) können die Angaben der musikalische Ausgabeform und die Formcodes eingefügt werden. 

Codes

Formcodes in Unterfeld $a

Aufzeichnungstechnik 

CodeBedeutung

a1-analog

analog  (alle Objekte mit analog codiertem Inhalt, unabängig von Trägermaterial)

a1-digital

digital  (alle Objekte mit digital codiertem Inhalt, unabängig von Trägermaterial)

a2-hand

handschriftlich

a2-masch

maschinenschriftlich  (auch für Computer-Ausdrucke)

a2-druck

gedruckt

a2-druck-h

Hochdruck

a2-druck-t

Tiefdruck

a2-druck-f

Flachdruck

a2-druck-d

Durchdruck  (z. B. Siebdruck ...)

a2-druck-n

Nonimpact-Druck  (z. B. Tintenstrahl-Druck ...)

a2-druck-p

Prägedruck

Form des Inhalts

CodeBedeutung

f1-text

Text

f1-bild

Bild

f1-film

Bewegtbild

f1-ton

Ton

Form des Trägers 

CodeBedeutung

f2-blatt

Blatt

f2-kodex

Kodex

f2-rolle

Rolle

f2-lepo

Leporello

f2-schei

Scheibe

f2-2d

sonstige 2D-Form

f2-3d

sonstige 3D-Form

Erscheinungsweise

CodeBedeutung

e1-pe

periodisch

e1-ae

abgeschlossen, einteilig

e1-am

abgeschlossen, mehrteilig

Veröffentlichungsart

CodeBedeutung

e2-uv

unveröffentlicht

e2-se

selbständig

e2-un

nicht selbständig erschienen  (z. B. Aufsatz, Artikel, beigefügtes Werk, enthaltenes Werk)

Originalität 

CodeBedeutung

o-org

Original

o-kopie

Kopie / Replik / Faksimile / Nachbildung  (originalgetreue Nachbildung einer Vorlage)

o-modell

Modell  (verkleinerte Nachbildung eines Originals)

 Vollständigkeit 

Code

Bedeutung

v-ganz

Ganzes  (physisch nicht teilbares Objekt)

v-cont

Container  (Objekt, welches aus mehreren Einzelobjekten besteht)

v-frag

Fragment  (unvollständiges Ganzes)

v-teil

Teil  (unselbständiger Teil eines Ganzen (verknüpft mit den Metadaten zu dem Ganzen))

Beispiele

1132 !041478924!Chorbuch [Ts1]

1132 !041734475!Partitur [Ts1]

1132 !1071380443!Stimme$gMusikalische Ausgabeform [Ts1]

1132 a1-analog;f1-bild;f2-blatt;e2-uv;o-org;v-ganz

 

Altdaten / Datenpflege


1.  Datenfeld

In Feld 1132 werden Code-Angaben erfasst, die unterschiedliche Sachverhalte zur äußeren Form kennzeichnen. Die Codes sind nach unterschiedlichen Fragestellungen gruppiert. In jeder Gruppe sind die Codes so definiert, dass disjunkte Teilmengen zu der Fragestellung entstehen. Sind mehrere Codes zu erfassen, so werden sie, getrennt durch Semikolon (ohne Spatium davor und danach), aneinandergereiht. Nach der letzten Code-Angabe steht kein Semikolon. Für die Erfassung steht eine Vorgabewert-Tabelle zur Verfügung. Achtung: wenn mehrere Vorgabewerte aus der Tabelle übernommen werden sollen, so muss jeweils ein beliebiges Zeichen von Hand erfasst und markiert werden, bevor die Tabelle erneut verwendet wird. Nur so kann vermieden werden, dass die bereits erfassten Codes mit dem neuen Wert überschrieben werden. Das Feld wird bei der Erschließung von Museumsobjekten angewendet.

Link zur ZETA-Beschreibung:


http://www.zeitschriftendatenbank.de/erschliessung/arbeitsunterlagen/zeta/1132/

2.  Steuerzeichensyntax

siehe Tabelle oben 

3.  Bezug zu den Satzarten

Das Feld ist in allen Satzarten zulässig. 

4.  Beispiele

1132 f2-3d;f1-bild;f1-text;e2-uv; o-org;v-ganz

5.  Liste der möglichen Code-Angaben

siehe Tabelle Formcodes oben