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09:15 - 09:30

Begrüßung

Tracy Arndt (DNB), Max Zeterberg (SUB Göttingen) (DINI-AG KIM AG-Sprecherin und -Sprecher)

09:30 - 10:00

Vortrag

Karl-Ulrich Krägelin (Uni Münster): InvenioInvenioRDM an der ULB Münster – Erfahrungsbericht und Showcase

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InvenioRDM ist eine Open-Source-Repositoriumssoftware mit einem DataCite-kompatiblen Metadatenmodell und modernem Python/React-Stack. Ursprünglich vom CERN entwickelt, hat sich rund um InvenioRDM eine internationale Community gebildet, die die Software aktiv weiterentwickelt.

Die Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) Münster ist in dieser Community als Projektpartner und Maintainer aktiv. Im Vortrag wird aus technischer Perspektive über den Einsatz von InvenioRDM in drei Kontexten berichtet: 2025 wurde ein "Dark Archive", 2026 dann das öffentliche Forschungsdatenrepositorium der Universität mit InvenioRDM umgesetzt und bis Ende 2026 ist geplant, den Publikationsdienst der Universität auch auf InvenioRDM umzustellen.

Neben dem Aufbau und den Betriebserfahrungen soll gezeigt werden, wie InvenioRDM über sein Erweiterungsmodell institutionsspezifisch angepasst werden kann. Auch soll es kurz um Lessons Learned zu Personalressourcen, Kenntnissen und Zeitrahmen sowie Empfehlungen für Institutionen, die den Einsatz von InvenioRDM erwägen, gehen.

tbd


10:00 - 10:30

Vortrag

Philipp Zumstein (UB Mannheim): Fake Referenzen prüfen

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Mit KI-Chatbots können schnell Texte produziert werden, welche wissenschaftlich aussehen aber Halluzinationen enthalten. Fake Referenzen sind in diesem Zusammenhang Zitationen und Einträge im Literaturverzeichnis, bei welchen die angegebenen Quellen nicht existieren oder die gemachten Angaben wie Autor*innen-Vornamen falsch sind.

Im Vortrag werden Erfahrungen bei der manuellen Prüfung von Fake Referenzen angesprochen und ein Open-Source-Tool [1] vorgestellt, welches bei der Prüfung unterstützen kann. Dieses sucht automatisch die angegebenen Quellen in verschiedenen Datenquellen (DOI-Registrierungsagenturen, OpenAlex, GoogleBooks, ZDB) und gleicht die bibliographischen Metadaten dort mit den gemachten Angaben ab.

[1] https://github.com/UB-Mannheim/check-fake-references


10:30 - 11:00

Vortrag

Jan Heinicke (BVA, Kompetenzzentrum Open Data): Open Data verbindet: Offene Verwaltungsdaten und gemeinsamer Austausch

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Offene Daten entstehen heute in nahezu allen Bereichen der Verwaltung.

Für die Bundesverwaltung bildet §12a EGovG die rechtliche Grundlage für die Veröffentlichung als Open Government Data.

Doch was bedeutet das konkret für die Bereitstellung? Welche Anforderungen und Rahmenbedingungen sind zu beachten?

Gleichzeitig zeigt sich: Die Bereitstellung von Daten allein reicht nicht aus. Erst durch Austausch, Abstimmung und gemeinsamer Weiterentwicklung entfaltet Open Data sein volles Potential - auch über die Verwaltung hinaus.

Um diesen Austausch zu fördern, wurde 2024 ein gemeiner digitaler Raum geschaffen: das Open Data Forum.

Es bietet die Möglichkeit, Erfahrungen zu teilen, Fragen zu klären und die Weiterentwicklung von Open Data gemeinsam voranzubringen.

Der Vortrag gibt einen Überblick über die Grundlagen offener Verwaltungsdaten und zeigt, wie Austausch und Vernetzung deren Mehrwert in der Praxis stärken können.


11:00 - 11:15Programmpause
11:15 - 11:45

Vortrag

David Zellhöfer (HWR Berlin): Warum Recherchekompetenzen für die Daten-getriebene Verwaltung essenziell sind – Eine Fallstudie

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Das Jahr 2025 zeigte anschaulich, dass das Unwissen um bibliothekarische Kernarbeitsbereiche und mangelhafte Recherche durch die Bundesverwaltung nicht nur 25 Millionen Euro Schaden verursachen können, sondern - trotz Nischenthema - auch zum Streisand-Effekt führen können. 

Am Beispiel eines Gutachtens für die Information Professionals der Bundesverwaltung, zeigt der Vortrag auf, warum man bei Informationsmanagement-Problemen auf die Arbeit moderner Bibliotheken schauen sollte und über welche Kompetenzen das dort tätige Personal für die Transformation hin zur Daten-getriebenen Verwaltung verfügt und warum sich dieses in die Verwaltungsdigitalisierung einbringen sollte, damit es endlich einmal vorangeht...

11:45 - 12:15

Vortrag

Marco Timm (edu-sharing), Tina Neff (Uni Vechta): tbd

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tbd


12:15 - 12:45

Vortrag

Dorothea Strecker (HU Berlin): Disziplinspezifische und generische Metadatenschemata - Untersuchung der Metadatenlieferung an DataCite

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Da Forschungsdaten nicht selbsterklärend sind, sind strukturierte Metadaten erforderlich, damit sie gefunden, bewertet und gegebenenfalls nachgenutzt werden können. Die Anforderungen an Metadaten für Forschungsdaten sind vielfältig, das zeigen beispielsweise die “FAIR Guiding Principles for scientific data management and stewardship”: Einerseits wird mit R1.3 die Bedeutung disziplinspezifischer Metadatenschemata betont. Zugleich stärken F1 und F4 die Rolle des generischen Metadatenschemas der DOI Registration Agency DataCite. Um mit dieser Spannung umzugehen, halten viele Forschungsdatenrepositorien Metadatensätze in mehr als einem Schema vor.

DataCite wird als vielversprechende Datenquelle für Metadaten zu Forschungsdaten angesehen, allerdings wird teilweise die Vollständigkeit der Metadatensätze bemängelt. Ein häufig diskutierter Lösungsansatz schlägt vor, Metadatensätze bei DataCite zu vervollständigen, indem durch optimierte Mappings mehr lokal vorliegende Metadaten an den Dienst geliefert werden.

Die vorgestellte Studie befasst sich mit diesem Ansatz und untersucht die Metadatenbestände von 8 disziplinspezifischen Forschungsdatenrepositorien aus den Sozial- und Geowissenschaften. Dazu wurden Metadatensätze verglichen, die dasselbe Objekt beschreiben und auf (1) einem disziplinspezifischen Metadatenschema (DDI, DIF, ISO 19139) und (2) dem DataCite Metadata Schema basieren.


12:45 - 13:15

Programmpause

13:15 - 14:15

Diskussion

André Hohmann: Anwendung von Rights Expression Languages (REL) in Einrichtungen des kulturellen Erbes

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Im Rahmen der DFG Pilotphase "Digitalisierung und Bereitstellung (noch) rechtebewehrter Objekte" wird unter anderem die Anwendung von Rights Expression Languages (REL) geprüft, um Beschränkungen von Objekten maschineninterpretierbar zu beschreiben. In einem Pilotprojekt der SLUB Dresden mit der SBB-PK wird insbesondere die Library Rights Machine-readable Language (LibRML) auf praktische Anwendung im Bereich Retrodigitalisierung untersucht.

In der DINI-AG KIM Lizenzen Gruppe sollen Anwendungsmöglichkeiten der REL ebenfalls diskutiert und mögliche Standardisierungen untersucht werden. Im besten Fall können Empfehlungen formuliert werden, wie zum Beispiel Empfehlungen für Rechteinformationen in Metadaten (3.0). Dies ist jedoch unter anderem abhängig von den angewendeten Systemen, den zu berücksichtigenden Objekten sowie den bestehenden Abläufen in den Einrichtungen. 

In dieser Session wollen wir mit Euch über die Möglichkeiten des Einsatzes von REL in Einrichtungen des kulturellen Erbes sprechen. Nach einem Impulsvortrag könnten wir insbesondere die folgenden Aspekte diskutieren

  • Anwendung der Rights Expression Languages
    • In Metadaten
    • In Systemen zur Verwaltung von Beschränkungen/Berechtigungen
  • Anwendungsfälle Beschränkungen, Anforderungen an Rights Expression Languages
  • Integration der Rights Expression Languages in bestehende Workflows, insbesondere Retrodigitalisierung (zum Beispiel Ableitung der Beschränkungen aus bestehenden Rechteinformationen)


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