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Protokoll: Jana Hentschke (Deutsche Nationalbibliothek, KIM AG-Sprecherin)

Info
titleIn Arbeit

Ist noch nicht fertig ... [Stand: 22.01.2018]

Teilnehmer*:

Stefanie Rühle (Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen), Jana Hentschke (Deutsche Nationalbibliothek), Berrit Genat (Technische Informationsbibliothek Hannover), Joachim Neubert (ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft), Philipp Zumstein (Universitätsbibliothek Mannheim), Adrian Pohl (Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz)), Carsten Klee (Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz, Zeitschriftendatenbank), Lars G. Svensson (Deutsche Nationalbibliothek), Alexander Jahnke (Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen), Petra Maier (ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft), Sabine Liess (Verbundzentrale des GBV (VZG)), da kam noch eine Kollegin später... ? 

Table of Contents

TOP 1: Begrüßung und Vorstellungsrunde

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  • Jana Hentschke berichtet: Das Kerndokument für die Version 2.0 der Empfehlung für die RDF-Repräsentation bibliografischer Daten befindet sich seit kurzem im Stadium der Finalisierung und Formatierung mit dem DINI-Sekretariat und wird dann neben der Veröffentlichung im Wiki auch als PDF mit URN und DINI-Logo etc. erscheinen.
  • Aus der Deutschen Nationalbibliothek (DNB) berichtet Jana, dass eine RDF-Repräsentation der Daten des Deutschen Musikarchivs (= Beschreibungen von Noten und Tonträger) umgesetzt und veröffentlicht wurde. Sie steht derzeit als separater Dump zur Verfügung und Feedback dazu wird sehr begrüßt. Ab Januar 2018 werden die Musikdaten regulärer Bestandteil des Linked Data Services der DNB im Datenset DNBTitel sein. Adrian Pohl thematisiert den dem hbz gegenüber geäußerten Nutzerbedarf an Besetzungsangaben Weiteren Infromationen neben dem Einheitssachtitel bei Werken der Musik . (Adrian, das bezog sich auf GND-Werke oder Publikationsebene?). Da gibt es in der Modellierung der GND-Werke in RDF evtl. noch Verbesserungsmöglichkeit, (warning) Jana wird eine Bestandsaufnahme liefernund bei der Angabe von Informationen zu enthaltenen Werken. (warning) Er wird die vom hbz gewählte Lösung auf der Mailingliste vorstellen, sobald es umgesetzt ist.
  • Die Frage kommt auf, ob in der Titeldatengruppe ein Austausch zu BIBFRAME geplant ist. Grundsätzlich ist die Gruppe dafür der richtige Ort, Jana berichtet allerdings, dass sich auf Nachfrage der DNB in der Fachgruppe Datenformate in der Vergangenheit kein unmittelbares Interesse an gemeinsamen Experimenten oder Erfahrungsaustausch gezeigt hatte. Die Titedatengruppen-Aktiven Adrian Pohl, Reinhold Heuvelmann und Jana Hentschke haben am Europäischen BIBFRAME-Workshop Ende September an der DNB teilgenommen. Adrian und Jana berichten kurz von der Stimmung dort. Es gibt bereits etliche produktive Anwender in Europa, die vielversprechende praktische Erfahrungen mit dem Vokabular machen (Schwedische Nationalbibliothek, ISSN-Center in Paris, ...). Auch die Library of Congress war auf dem Workshop repräsentiert und zeigte sich offen für die community-getriebenen Pflege von Dokumentation und Handreichungen zum Framework. (warning) Es soll über die Mailingliste der Titeldatengruppe die Frage gestellt werden, ob BIBFRAME dort Thema werden soll

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  • Adrian Pohl berichtet: Die Fusion der Metadatenarbeitsgruppe innerhalb des vom Bundesministerium für Forschung geförderten OER-Verbundprojektes JOINTLY und der DINI-AG KIM Gruppe OER wurde im Mai vollzogen. Die Moderation der Gruppe liegt bei Annett Zobel vom edu-sharing NETWORK. Es finden 6-wöchentlich TelKos statt. Themen sind derzeit Software (Repository Systeme) und Schnittstellen (wobei OAI-PMH hochgehandelt wird. Sollte man lieber auf zukunftweisendere Lösungen setzen?) Adrian rechnet für die nächsten Jahre mit viel Aktivität in der Gruppe und sähe diese u.a. gerne im Bereich von kontrollierten Vokabularen (inkl. Veröffentlichung in SKOS) und Application Profiles.
  • In dem Zusammenhang demonstriert er kurz ein Projekt von ihm und Felix Ostrowski - ein Webformular zur Dateneingabe (warning) Adrian, bitte Link checken!, das JSON-LD erzeugt und die Validation mittel JSON Schema umsetzt.
    • Die OER-JSON-Schemas werden über ein Github Repository der DINI-AG KIM verwaltet. Es sind ein Beispiel und Vokabularien (IRMI? (warning) Adrian, bitte ergänzen) Als Vokabular wird derzeit ausschließlich schema.org/LRMI benutzt.
    • In dem Formulart werden verschiedene SKOS-Schemas (Schlagwörter, Lizenz, Ziegruppe) aus dem OER-World-Map- und LRMI-Kontext als Vorschlagslieferanten eingebunden. Auch in der (Adrian erwähnt in diesem Kontext kurz, dass es in Dublin Core Metadata Initiative gibt es Aktivität im Bereich eines Vokabulars ((warning) Adrian, bitte ggf korrigieren + ergänzen), Aktivitäten zur Entwicklung eines generischen Tools für die Publikation und Dokumentation von RDFS/OWL-Vokabularen gibt, allerdings ist der Status und Fortschritt von außen nicht transparent. (warning) Stefanie Rühle trägt den Wunsch nach mehr Transparenz an DCMI heran
    • Lars Svensson regt an, über das Tool auf der DC-ARCHITECTURE Mailingliste zu informieren
    • Ist das vielleicht auch eine Möglichkeit, das AP für bibliografische Daten der Titeldatengruppe erfahrbar zu machen? Tenor: eher nicht. Das sollte lieber in ShEx oder SHACL erfolgen, weil es dabei derzeit zumeist nicht um nativ in RDF produzierte Daten gehen wird, sondern um Daten, die nach RDF konvertiert werden, und die JSON-LD bei gleichem Inhalt so -Serialisierung eines RDF-Graphen viele unterschiedliche Formen annehmen kann. ((warning) Lars bitte ggf. noch mal präziser formulieren und ergänzen), weshalb eine Validation mit JSON Schema schwierig sein dürfte.

Normdaten

  • Derzeit keine konkreten Aktivitäten in der Gruppe. Die Mailingliste besteht als Kommunikationsplattform.
  • Im Auftrag von Jürgen Kett und Sarah Hartmann (DNB) informiert Jana Hentschke über eine für September 2018 geplante, zweitägige Veranstaltung zur Community-getriebenen Weiterentwicklung der Gemeinsamen Normdatei (GND). Titel: GNDCon, 10./11. September. Besteht seitens KIM (Normdatengruppe) Interesse, am Teilnehmen/Mitwirken/Beitragen?
    • An Teilnahme sicherlich
    • Zielgruppe:
      • Joachim Neubert betont die Rolle der Wikidata Community, die ja bereits mit der GND kooperiert und die auf jeden Fall involviert sein sollte.
      • Stefanie Rühle rät, den Adressatenkreis nicht bibliotheksintern, sondern auf jeden Fall offen für die anderen Kultursparten zu halten
    • Themen:
      • Joachim Neubert nennt die Anbindung nicht-bibliothekarischer Identifier und
      • "Welche Information soll wo verankert werden?" Beispiel: Muss die Affiliation von Personen in der GND nachgezogen werden, oder ist diese Information anderswo besser aufgehoben und wartbarer? 
    • Format:
      • Was ist angedacht? Vorträge oder auch Arbeitsgruppen? Als wenig erstrebenswert wird eine Frontalveranstaltung mit nickenden Bibliothekar*n erachtet. Rat: die Teilnehmer auf jeden Fall aktivieren und zeitweilig in kleineren Gruppen arbeiten lassen

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  • Stefanie Rühle berichet: Im letzten Jahr sind die Arbeiten am Kriterienkatalog nicht weiter vorangeschritten. Zumindest die bisherigen Arbeitsergebnisse würde sie in 2018 aber gerne schon mal übersichtlich aufbereiten und öffentlich sichtbar machen.
  • Hintergrund: Was zunächst als Zertifikat für digitale Sammlungen angedacht war, soll jetzt eher ein Kriterienkatalog werden (weil man sonst jemanden braucht, der die Zertifizierung praktisch durchführt, was angesichts der großen Formatbreite bei Digitalen Repositorien personell unrealistisch ist).
  • Ganz praktisch kann aber am Ende die Deutsche Digitale Bibliothek (DDB) ihren Datenlieferanten auch mitteilen, ob ihre Daten den Kriterien entsprechen und andernfalls Feedback liefern.
  • Zum Vergleich: beim DINI-Zertifikat für Repositorien wird die Zertifizierung durch die Mitglieder der DINI-AG Elektronisches Publizieren (E-Pub) "nebenbei" durchgeführt. Aber auch hier wird mittlerweile darüer darüber nachgedacht, wie dies zu finanzieren ist.

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